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Generalversammlung 2017

150jähriges Jubiläum fest im Blick

- Greimel einst Taferlbub nun Schirmherr –

Die Veldener Feuerwehr hat ihr 150jähriges Gründungsfest, das in großem Rahmen gefeiert wird, fest im Blick. Dabei wurde aber das Alltagsgeschäft, wie bei der kürzlich abgehaltenen 149. Generalversammlung berichtet, nicht vergessen, oder in den Hintergrund gestellt. Wie in der Vergangenheit, so wurde und wird die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr stets im Vordergrund stehen und hochgehalten. Nach dem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche Velden, konnte Vorstand Georg Ellinger zahlreiche aktive, passive und fördernde Mitglieder, sowie Bürgermeister Ludwig Greimel, Altbürgermeister Gerhard Babl, einige Gemeinderäte und Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht und Kreisbrandmeister Manfred Rieder begrüßen. Anschließend wurde der verstorbenen Kameraden gedacht. Ihm folgten die Berichte über das abgelaufene Vereinsjahr. So teilte Kommandant Sebastian Böckl mit, dass derzeit 62 Feuerwehrmänner und Frauen (ab 16 Jahren), davon 27 Atemschutzgeräteträger, 4 Zugführer, 9 Gruppenführer und 12 Maschinisten aktiv seien. Dazu gebe es eine Jugendgruppe, die derzeit aus 1 Mädchen und 4 Buben bestehe. Im abgelaufenen Jahr musste man zu 74 Einsätzen, davon 11 Brände, 53 technische Hilfeleistungen und 10 freiwillige Tätigkeiten wie Absperren von Veranstaltungen, ausrücken. Um ständig auf dem laufenden und einsatzfähig zu sein, wurden 46 Übungen abgehalten und dazu laufend Lehrgänge besucht. Schließlich bedankte er sich bei der gesamten Mannschaft, der Vorstandschaft und besonders bei den Gerätewarten für die gute, kameradschaftliche Zusammenarbeit. Ihm folgte der Bericht von Schriftführer Martin Neheider, der das Protokoll der letzten Generalversammlung verlas und eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres vortrug. Kassier Alexander Altmann berichtete darüber, dass aufgrund des guten Wetters beim Volksfest und beim Herbstfest im letzten Jahr ein Gewinn erwirtschaftet wurde und auch darüber, dass die größten Ausgaben des Vereins das Patenbitten und die Fahnenweihe der FF Velden an der Pegnitz, sowie die Einweihung des neuen LF 20 waren. Der Kassier und die Vorstandschaft wurden auf Vorschlag von Kassenprüfer Benjamin Ostermeier, der zusammen mit Thomas Schratzenstaller die Kasse geprüfte und für in Ordnung erklärte, einstimmig entlastet.

Umfangreich war schließlich der Bericht des 1. Vorstandes Georg Ellinger. So berichtete er über die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr, darunter das Patenbitten und die Fahnenweihe der FF Velden an der Pegnitz, die tatkräftig mit der Vermittlung der Bräuche rund um eine Fahnenweihe unterstützt wurde. Er erinnerte an den Vereinsausflug nach Aldersbach und Passau, wie auch die Beteiligung am Open Air Kino am Postweiher durch die Jugendgruppe. Ein weiterer Höhepunkt war die Einweihung des neuen Löschfahrzeugs und des Rettungswagens der Malteser im Herbst. Die Beteiligung der Wehr mit einem Wagen und zahlreichen Mitwirkenden am Faschingszug zeige, dass sie sich auch am Gesellschaftsleben beteiligen. Ellinger bedankte sich zum Schluss bei der Mannschaft für die Unterstützung bei allen Veranstaltungen der Feuerwehr und für die Zusammenarbeit im Verein. Weiter beim Stammtisch für die Organisation der Feste und bei einigen Mitgliedern, die das ganze Jahr über verschiedene Aufgaben übernehmen und beim Organisator und dem Team zum Bau des Faschingswagens. Ellinger richtete die schließlich die offizielle Anfrage der Feuerwehr Velden zur Übernahme der Schirmherrschaft an Bürgermeister Ludwig Greimel, der diese erfreut annahm mit den Worten: "Es sei ihm eine Ehre, nachdem er beim 100jährigen Gründungsfest als Taferlbub tätig war, zum 150jährigen als Bürgermeister die Schirmherrschaft zu übernehmen". Dazu versprach er seine tatkräftige Unterstützung beim Fest. Zweiter Vorstand Thomas Aschenbrenner berichtete dann über den Stand der Vorbereitungen zum anstehenden Gründungsfest 2018. Mit der Erstellung der Werbung und der Festschrift wurde begonnen, wobei die Festschrift etwas moderner gestaltet wird als vergleichbare Festschriften. Sie werde als Werbung an alle Haushalte verteilt. Die Festdamen seien bereits mit „Dirndln“ eingekleidet und die Zusage von „Da Huawa da Meier und I“ sei erteilt und die „Shitparade“ ist für den Sonntag gewonnen worden.

In den Grußworten wies Bürgermeister Ludwig Greimel besonders darauf hin, wie wichtig die Ehrenämter für die Gemeinde und die Gesellschaft seien, wobei sich die Tätigkeit der Feuerwehr, die oft gefährlich ist und über Leben oder Tod entscheiden kann, weit über das „normale Ehrenamt“ hinausbewegt und einen großen Dienst an der Bevölkerung darstelle, wofür er ganz besonders dankte. Die Unterstützung der Feuerwehren sei daher für die Gemeinde eine Selbstverständlichkeit, wie die Investitionen des letzten Jahres mit dem neuen Löschfahrzeug und der persönlichen Schutzausrüstung zeigen. Auch Kreisbrandinspektor Rudi Englbrecht dankte der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft, aber auch dem Markt Velden für die technische Ausrüstung, ohne die man nur wenig ausrichten könne. Erst das erfolgreiche Zusammenspiel aus Mensch und Technik bringe den gewünschten Erfolg und sichere die Einsatzbereitschaft zum Wohle der Allgemeinheit, wozu natürlich auch eine erfolgreiche Jugendarbeit gehöre.

Einen großen Raum nahmen berechtigter Weise die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit ein. So wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Hans Huber, Michael Heimel, Günter Unterreitmeier, Josef Pfrombeck, Martin Moser; für 50 Jahre Mitgliedschaft, Joseph Schuster und für 60 Jahre Mitgliedschaft, Karl Galler, Erwin Thaler und Josef Kollmer, geehrt. Durch Handschlag von Bürgermeister Ludwig Greimel wurden schließlich noch fünf Neumitglieder aufgenommen. Zur neuen Vertrauensperson wurde schließlich Daniel Wagner gewählt. (fr)


 

von links: 1. Vorstand Georg Ellinger, Schirmherr und 1. Bürgermeister Ludwig Greimel, Kassier Alexander Altmann (fr)

 

2011 Generalversammlung 2017.
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